Klinischer und Gesundheitspsychologe
Psychotherapeut (Verhaltenstherapie und Systemische Familientherapie)
A-4040 Linz, Hauptstraße 77 Tel. 0043 732 77 86 01 E-Mail: morschitzky@aon.at
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Morschitzky, H. & Sator, S. (2002). Die zehn Gesichter der Angst. Ein Selbsthilfe-Programm in 7 Schritten. Düsseldorf: Walter-Verlag. Erscheinungsdatum: August 2002. 240 Seiten. € 14,90 (€15,40 in Österreich). ISBN: 3-530-40137-4. Dieses Buch ist seit Oktober 2005 auch als dtv-Taschenbuch erhältlich um € 9,00 (in Österreich € 9,30).
Dieses sehr populär angelegte Buch über 10 Angststörungen und deren Selbstbehandlungsmöglichkeiten habe ich verfasst in Zusammenarbeit mit Frau Mag. Sigrid Sator, die seit 1986 als Redakteurin, Radio- und Fernsehmoderatorin beim ORF tätig ist, weshalb das Buch dank ihrer Hilfe sehr locker und allgemein verständlich geschrieben ist.
Das Buch ist bestens geeignet für Betroffene und deren Angehörige, kann aber auch Fachleute wie Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, andere medizinische, psychosoziale und pädagogische Berufsgruppen sowie die gesamte interessierte Öffentlichkeit über die Diagnostik, Erklärungs- und Behandlungsmöglichkeiten bei Angststörungen ausführlich informieren.
Das Buch ist im ganzen deutlichen Sprachraum in jeder Buchhandlung erhältlich. Die erste Auflage war nach 3 Monaten ausverkauft, sodass das Buch jetzt in der 2., fehlerkorrigierten Auflage erhältlich ist.
Verlagsinfo zum Buch:
Dieses Selbsthilfebuch stellt die
zehn wichtigsten Angststörungen umfassend vor und zeigt, wie Sie in einem
7-Schritte-Programm Ihre Angst überwinden können.
Angst vor Spinnen, vor Krankheit, vor anderen Menschen, Angst vor der Angst –
vielfältig sind die Formen und Spielarten der menschlichen Ängste; groß ist der
Leidensdruck, der für viele Frauen und Männer damit verbunden ist. Dieser
praktische Ratgeber stellt die zehn wichtigsten Angststörungen im Überblick vor
und vermittelt in Fallbeispielen und Fragebögen ein anschauliches Bild zur
Selbstdiagnose.
In einem neuen, aufgrund von jahrelanger klinischer Erfahrung für dieses Buch
entwickelten Therapie-Programm für Zuhause erhalten Betroffene wie auch
Angehörige in sieben aufeinander abgestimmten Schritten Anleitungen, Tipps und
Übungen zur Selbsthilfe.
Angst – ein Spiegel der Zeit
Angst ist gelernt und kann wieder verlernt werden
Angst ist eine Kraft – nutzen Sie die Chance!
Angst zeigt auf, was wichtig ist
Angst beginnt im Kopf: „Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.“ (Erich Kästner)
Wie man sich Angst machen kann
Angst als Stressreaktion
Lebenseinengende Angst macht krank
Angststörungen als Ausdruck von Veränderungen im Leben
Wie man eine Angststörung erkennt
Wie sieht Ihre Angst aus?
Angst aus heiterem Himmel – Angst vor der Angst: Panikstörung
„Es war die Hölle – Herzrasen, Schwindel, pure Todesangst.“
Hatten Sie schon einmal eine Panikattacke?
Das Wesen der Panikstörung
Der Teufelskreis der Angst
Der Schlüssel: blicken Sie der Angst ins Gesicht, lassen Sie Angst und Panik kampflos zu und bleiben Sie immer im Hier-und-Jetzt!
Angst, in Angstsituationen keinen Fluchtweg oder Helfer zu haben – Angst, in der Falle zu sitzen: Agoraphobie (Platzangst)
„Meine frühere Selbstständigkeit und Selbstsicherheit waren wie weggeblasen.“
Fürchten Sie sich vor Menschenmassen, öffentlichen Plätzen, allein zu reisen oder weit weg von Zuhause zu sein?
Das Wesen der Agoraphobie: ständiges Vermeidungsverhalten vor gefürchteten Orten und Situationen
Wie eine Agoraphobie entsteht
Der Schlüssel: „Tu das, wovor du dich fürchtest, und die Furcht stirbt einen sicheren Tod!“
Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen – eine einzelne Phobie beeinträchtigt das Leben: spezifische Phobien
Fürchten Sie Spinnen, Hunde, Gewitter, Spritzen, Blut, Dunkelheit, Lift fahren oder Fliegen?
Spezifische Phobien sind isolierte Phobien
Wie spezifische Phobien entstehen
Der Schlüssel: stellen Sie sich Schritt für Schritt der Angst auslösenden Situation!
Angst vor anderen Menschen – Angst vor sozialer Kritik: soziale Phobie
„Ich habe ständig Angst, mich zu blamieren oder zu versagen.“
Haben Sie übermäßige Angst vor öffentlicher Beachtung oder vor Kritik?
Das Wesen einer sozialen Phobie
Wie soziale Phobien entstehen
Der Schlüssel: seien Sie sich Ihrer selbst sicher!
Angst vor allem und jedem – unkontrollierbare Sorgen und Befürchtungen: generalisierte Angststörung
„Schon meine Mutter hat sich immer nur Sorgen gemacht.“
Rauben Ihnen ständige Befürchtungen und Sorgen den Schlaf?
Wenn unkontrollierbare Ängste das Leben dominieren
Wie generalisierte Ängste entstehen und aufrechterhalten werden
Der Schlüssel: finden Sie ein erträgliches Ende für Ihren Angstfilm im Kopf!
Angst durch einen bleibenden Schock – Angst vor ungewollter Erinnerung an ein Trauma: posttraumatische Belastungsstörung
„Mir kommen diese Horrorbilder immer wieder vor Augen, als müsste ich alles neu durchleben.“
Haben Sie ein sehr einschneidendes und extrem belastendes Erlebnis hinter sich?
Der Schlüssel: lernen Sie, Ihr Erleben in Ihre Gedächtnisstrukturen zu integrieren – die Sache ist Vergangenheit!
Angstbewältigung durch Zwänge – Zwangsrituale zur Vermeidung von Angst und Unsicherheit: Zwangsstörung
„Ich muss immer wieder meine Hände waschen und die elektrischen Geräte kontrollieren, obwohl ich weiß, dass ich alles viel gründlicher mache als andere Leute.“
Müssen Sie viel öfter Ihre Hände waschen, Ihre Wohnung reinigen oder Ihre Arbeiten kontrollieren als andere Menschen und sind Sie dennoch nicht zufrieden damit?
Der Schlüssel: verschieben und vermindern Sie Ihre Zwangsrituale, um Angst, Unsicherheit und Restrisiko besser ertragen zu lernen!
Angst, die Gesundheit zu verlieren – Angst vor eingebildeten Krankheiten: hypochondrische Störung
Sind Sie überzeugt, krank zu sein – auch wenn alle Untersuchungen dagegen sprechen?
Der Schlüssel: gehen Sie nach einem vernünftigen Plan und nicht nach Ihrem Angstgefühl zu Ärzten
Angst als Folge einer körperlichen Erkrankung – Angststörung mit einem medizinischen Krankheitsfaktor: organische Angststörung
„Es hat lange gedauert, bis die körperlichen Ursachen meiner Angststörung gefunden wurden.“
Hat Ihre Angststörung mit einer körperlichen Erkrankung begonnen?
Das Wesen einer organischen Angststörung
Die häufigsten körperlichen Ursachen
Der Schlüssel: lassen Sie sich gründlich untersuchen und die Grundstörung behandeln!
Angst als Folge von Alkohol- oder Drogeneinwirkung – Substanzen als Angstauslöser: substanzinduzierte Angststörung
„Nach längerem Haschisch-Konsum begann ich mich zu fürchten.“
Hat Ihre Angststörung mit dem Missbrauch von Alkohol, Beruhigungsmitteln oder illegalen Drogen begonnen?
Das Wesen einer substanzinduzierten Angststörung
Die wichtigsten Substanzen als Auslöser
Der Schlüssel: meiden Sie Substanzen, die Panikattacken bewirken und Schaden zufügen können!
Teil 2: BEFREIEN SIE SICH VON IHRER KRANKHAFTEN ANGST!
DAS ANTI-ANGST-PROGRAMM IN SIEBEN SCHRITTEN
Das Angsttagebuch – ab heute Ihr ständiger Begleiter
Blicken Sie Ihrer Angst ganz nahe ins Gesicht – so lernen Sie Ihre Angst besser kennen
Sieben Schritte zur Angstbewältigung
Schritt 1: Konfrontationstherapie: stellen Sie sich allen Angstsituationen!
Agoraphobie und spezifische Phobien ohne Vermeidung überwinden
Panikattacken wirksam begegnen – keine Angst vor der Angst!
Sich der Angst stellen bei spezifischer Sozialphobie
Einem Trauma die Macht nehmen durch Konfrontation
Zwängen erfolgreich widerstehen
Schritt 2: Mentales Training: stellen Sie sich Ihren Ängsten in Ihrer Vorstellung!
Die Vorstellungskraft kreativ nutzen
Mentales Training sinnvoll einsetzen
Entspannung durch mentales Training
Angstsituationen mental bewältigen
Mentales Training bei Panikattacken, Platzangst und Phobien
Mentales Training bei generalisierter Angststörung
Mentales Training bei posttraumatischer Belastungsstörung
Mentales Training bei Zwangsstörungen
Mentales Training bei Hypochondrie
Schritt 3: Kognitive Therapie: entkräften Sie Ihre falschen Denkprogramme!
Selbstinstruktionstraining – negative Selbstgespräche verändern
Denkmuster ändern bei Panikstörung
Denkmuster ändern bei Agoraphobie
Denkmuster ändern bei sozialer Phobie
Denkmuster ändern bei generalisierter Angststörung
Denkmuster ändern bei posttraumatischer Belastungsstörung
Denkmuster ändern bei Zwangsstörungen
Denkmuster ändern bei Hypochondrie
Schritt 4: Körperliches Training – so gewinnen Sie wieder Vertrauen in Ihren Körper!
Atemtraining – den Körper durch die Atmung beruhigen
Entspannungstraining – viele Wege führen zum gleichen Ziel
Körperwahrnehmungsübungen: „Körperreisen“
Konditionstraining – den Körper wieder fordern
Aktivitätsaufbau – das Leben zurückerobern
Schritt 5: Emotionales Training: Gefühle wahrnehmen und ausdrücken lässt sich lernen!
Die Bedeutung der Gefühle
Nicht alles ist Angst – Gefühle differenzierter wahrnehmen
Gefühle zulassen – Unterdrückung führt zur Anspannung
Zwiespalt der Gefühle – der emotionale Konflikt wird körperlich ausgetragen
Gefühle ausdrücken und Beziehungen klären
Schritt 6: Selbstsicherheitstraining: werden Sie unabhängiger und selbstbewusster!
Sich seiner selbst bewusst sein
Wünsche und Forderungen artikulieren – abgrenzen durch Nein Sagen
Sich aus verstrickten Beziehungen lösen
Vom Opfer zum Täter – handeln statt leiden
Schritt 7: Anti-Stress-Training: lassen Sie sich vom Alltagsstress nicht unterkriegen!
Die wichtigsten Stressoren erkennen
Stress reduzieren heißt anders denken und anders handeln
Das Nichtstun üben
Umgang mit Stress – Tipps zur Stressbewältigung
Was Ihnen sonst noch helfen könnte
Psychotherapie - wenn Selbsthilfe nicht genügt
Medikamente - wenn Selbsthilfe und Psychotherapie nicht ausreichen
Gesunde Ernährung - den Körper stärken
Stationäre Behandlung - wenn ambulante Möglichkeiten versagen
Selbsthilfegruppen - Unterstützung durch Gleichgesinnte
Das Internet als neueste Hilfsmöglichkeit - anonyme Helfer
Rettungsmannschaft Familie oder gute Freunde - mit Unterstützung geht alles leichter
Anerkennung der eigenen Grenzen - es ist nicht alles machbar, doch vieles modifizierbar
Schlusswort
Literaturempfehlungen