Dr. Hans Morschitzky

Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Verhaltenstherapie und Systemische Familientherapie)

A-4040 Linz, Hauptstraße 77              Tel. 0043 732 77 86 01          E-Mail: morschitzky@aon.at 

Telefonische Anmeldung täglich 17:00 - 17:30  (ansonsten Anrufbeantworter)

Email-Anfragen zu privaten Problemen werden aus Zeitgründen nicht beantwortet (nur kostenpflichtige telefonische Beratung)

Seite aus: www.panikattacken.at          Besuchen Sie auch: www.panikattacken.eu  

Informative Videos finden Sie über Google/Videos oder direkt über Youtube bei Angabe meines Namens

 

          

 

Morschitzky, H. & Sator, S. (2002).  Die zehn Gesichter der Angst. Ein Selbsthilfe-Programm in 7 Schritten. Ostfildern: Patmos Verlag.

Dieses sehr populär angelegte Buch über 10 Angststörungen und deren Selbstbehandlungsmöglichkeiten habe ich verfasst in Zusammenarbeit mit Frau Mag. Sigrid Sator, die seit 1986 als Redakteurin, Radio- und Fernsehmoderatorin beim ORF tätig ist, weshalb das Buch dank ihrer Hilfe sehr locker und allgemein verständlich geschrieben ist.

Das Buch ist bestens geeignet für Betroffene und deren Angehörige, kann aber auch Fachleute wie Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, andere medizinische, psychosoziale und pädagogische Berufsgruppen sowie die gesamte interessierte Öffentlichkeit über die Diagnostik, Erklärungs- und Behandlungsmöglichkeiten bei Angststörungen ausführlich informieren.

Das Buch ist im ganzen deutlichen Sprachraum in jeder Buchhandlung erhältlich. Die erste Auflage war nach 3 Monaten ausverkauft, sodass das Buch jetzt in der 2., fehlerkorrigierten Auflage erhältlich ist.

Verlagsinfo zum Buch:

Dieses Selbsthilfebuch stellt die zehn wichtigsten Angststörungen umfassend vor und zeigt, wie Sie in einem 7-Schritte-Programm Ihre Angst überwinden können.
Angst vor Spinnen, vor Krankheit, vor anderen Menschen, Angst vor der Angst – vielfältig sind die Formen und Spielarten der menschlichen Ängste; groß ist der Leidensdruck, der für viele Frauen und Männer damit verbunden ist. Dieser praktische Ratgeber stellt die zehn wichtigsten Angststörungen im Überblick vor und vermittelt in Fallbeispielen und Fragebögen ein anschauliches Bild zur Selbstdiagnose.
In einem neuen, aufgrund von jahrelanger klinischer Erfahrung für dieses Buch entwickelten Therapie-Programm für Zuhause erhalten Betroffene wie auch Angehörige in sieben aufeinander abgestimmten Schritten Anleitungen, Tipps und Übungen zur Selbsthilfe.

                                                                                               

Inhaltsverzeichnis

 

Teil 1: LERNEN SIE IHRE ANGST KENNEN !

 

Gesunde und krankhafte Angst

 

Angst als biologisch sinnvolle Reaktion  

Angst – ein Spiegel der Zeit

Angst ist gelernt und kann wieder verlernt werden

Angst ist eine Kraft – nutzen Sie die Chance!

Angst zeigt auf, was wichtig ist

Der „Dreiklang der Angst“: Körper – Gedanken – Verhalten

Angst beginnt im Kopf: „Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.“ (Erich Kästner)

Wie man sich Angst machen kann

Angst als Stressreaktion

Brett vor dem Kopf: Angst kann das Denken blockieren

Lebenseinengende Angst macht krank

Angststörungen als Ausdruck von Veränderungen im Leben

Zehn Gesichter krankhafter Angst

Wie man eine Angststörung erkennt

Wie sieht Ihre Angst aus?     

Angst aus heiterem Himmel – Angst vor der Angst: Panikstörung 

         „Es war die Hölle – Herzrasen, Schwindel, pure Todesangst.“  

         Hatten Sie schon einmal eine Panikattacke?

         Das Wesen der Panikstörung             

         Der Teufelskreis der Angst

Der Schlüssel: blicken Sie der Angst ins Gesicht, lassen Sie Angst und Panik kampflos zu und bleiben Sie immer im Hier-und-Jetzt! 

Angst, in Angstsituationen keinen Fluchtweg oder Helfer zu haben – Angst, in der Falle zu sitzen: Agoraphobie (Platzangst)

          „Meine frühere Selbstständigkeit und Selbstsicherheit waren wie weggeblasen.“

Fürchten Sie sich vor Menschenmassen, öffentlichen Plätzen, allein zu reisen oder weit weg von Zuhause zu sein?  

Das Wesen der Agoraphobie: ständiges Vermeidungsverhalten vor gefürchteten Orten und Situationen   

         Wie eine Agoraphobie entsteht

         Der Schlüssel: „Tu das, wovor du dich fürchtest, und die Furcht stirbt einen sicheren Tod!“

Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen – eine einzelne Phobie beeinträchtigt das Leben: spezifische Phobien  

         „Seit ich einmal ohnmächtig wurde, fürchte ich jede Spritze.“

Fürchten Sie Spinnen, Hunde, Gewitter, Spritzen, Blut, Dunkelheit, Lift fahren oder Fliegen?

Spezifische Phobien sind isolierte Phobien    

Wie spezifische Phobien entstehen

Der Schlüssel: stellen Sie sich Schritt für Schritt der Angst auslösenden Situation!

Angst vor anderen Menschen – Angst vor sozialer Kritik: soziale Phobie

„Ich habe ständig Angst, mich zu blamieren oder zu versagen.“

Haben Sie übermäßige Angst vor öffentlicher Beachtung oder vor Kritik? 

Das Wesen einer sozialen Phobie     

Wie soziale Phobien entstehen

Der Schlüssel: seien Sie sich Ihrer selbst sicher!

Angst vor allem und jedem – unkontrollierbare Sorgen und Befürchtungen: generalisierte Angststörung  

         „Schon meine Mutter hat sich immer nur Sorgen gemacht.“

         Rauben Ihnen ständige Befürchtungen und Sorgen den Schlaf?

         Wenn unkontrollierbare Ängste das Leben dominieren

         Wie generalisierte Ängste entstehen und aufrechterhalten werden

Der Schlüssel: finden Sie ein erträgliches Ende für Ihren Angstfilm im Kopf!

Angst durch einen bleibenden Schock – Angst vor ungewollter Erinnerung an ein Trauma: posttraumatische Belastungsstörung 

„Mir kommen diese Horrorbilder immer wieder vor Augen, als müsste ich alles neu durchleben.“

Haben Sie ein sehr einschneidendes und extrem belastendes Erlebnis hinter sich? 

Was eine posttraumatischen Belastungsstörung ausmacht   

                                 

Wie aus einem Trauma eine Störung wird

Der Schlüssel: lernen Sie, Ihr Erleben in Ihre Gedächtnisstrukturen zu integrieren – die Sache ist Vergangenheit!

Angstbewältigung durch Zwänge – Zwangsrituale zur Vermeidung von Angst und Unsicherheit: Zwangsstörung 

„Ich muss immer wieder meine Hände waschen und die elektrischen Geräte kontrollieren, obwohl ich weiß, dass ich alles viel gründlicher mache als andere Leute.“ 

Müssen Sie viel öfter Ihre Hände waschen, Ihre Wohnung reinigen oder Ihre Arbeiten kontrollieren als andere Menschen und sind Sie dennoch nicht zufrieden damit? 

Das Wesen einer Zwangsstörung      

 

Wie man scheinbar unverständliche Zwänge verstehen kann

Der Schlüssel: verschieben und vermindern Sie Ihre Zwangsrituale, um Angst, Unsicherheit und Restrisiko besser ertragen zu lernen!

Angst, die Gesundheit zu verlieren – Angst vor eingebildeten Krankheiten: hypochondrische Störung  

„Es gibt keine Krankheit, die ich in meiner Phantasie noch nicht hatte.“

Sind Sie überzeugt, krank zu sein – auch wenn alle Untersuchungen dagegen sprechen? 

Krankheitsängste – Gesundheitsängste    

     

Wie man ständige Krankheitsängste entwickeln kann

Der Schlüssel: gehen Sie nach einem vernünftigen Plan und nicht nach Ihrem Angstgefühl zu Ärzten 

Angst als Folge einer körperlichen Erkrankung – Angststörung mit einem medizinischen Krankheitsfaktor: organische Angststörung  

„Es hat lange gedauert, bis die körperlichen Ursachen meiner Angststörung gefunden wurden.“  

         Hat Ihre Angststörung mit einer körperlichen Erkrankung begonnen?

         Das Wesen einer organischen Angststörung                        

         Die häufigsten körperlichen Ursachen

Der Schlüssel: lassen Sie sich gründlich untersuchen und die Grundstörung behandeln!

Angst als Folge von Alkohol- oder Drogeneinwirkung – Substanzen als Angstauslöser: substanzinduzierte Angststörung         

         „Nach längerem Haschisch-Konsum begann ich mich zu fürchten.“

Hat Ihre Angststörung mit dem Missbrauch von Alkohol, Beruhigungsmitteln oder illegalen Drogen begonnen?

         Das Wesen einer substanzinduzierten Angststörung                       

         Die wichtigsten Substanzen als Auslöser      

Der Schlüssel: meiden Sie Substanzen, die Panikattacken bewirken und Schaden zufügen können!

 

Teil 2:  BEFREIEN SIE SICH VON IHRER KRANKHAFTEN ANGST!

DAS ANTI-ANGST-PROGRAMM IN SIEBEN SCHRITTEN

Das Angsttagebuch – ab heute Ihr ständiger Begleiter

Blicken Sie Ihrer Angst ganz nahe ins Gesicht – so lernen Sie Ihre Angst besser kennen

Sieben Schritte zur Angstbewältigung

         Schritt 1: Konfrontationstherapie: stellen Sie sich allen Angstsituationen!  

                  Agoraphobie und spezifische Phobien ohne Vermeidung überwinden            

                  Panikattacken wirksam begegnen – keine Angst vor der Angst!         

                  Sich der Angst stellen bei spezifischer Sozialphobie   

                  Einem Trauma die Macht nehmen durch Konfrontation

                  Zwängen erfolgreich widerstehen

Schritt 2: Mentales Training: stellen Sie sich Ihren Ängsten in Ihrer Vorstellung! 

                  Die Vorstellungskraft kreativ nutzen

                  Mentales Training sinnvoll einsetzen

                  Entspannung durch mentales Training

                  Angstsituationen mental bewältigen 

                  Mentales Training bei Panikattacken, Platzangst und Phobien

                  Mentales Training bei generalisierter Angststörung

                  Mentales Training bei posttraumatischer Belastungsstörung

                  Mentales Training bei Zwangsstörungen                       

                  Mentales Training bei Hypochondrie

          Schritt 3: Kognitive Therapie: entkräften Sie Ihre falschen Denkprogramme! 

                  Selbstinstruktionstraining – negative Selbstgespräche verändern

                  Denkmuster ändern bei Panikstörung 

                  Denkmuster ändern bei Agoraphobie

                  Denkmuster ändern bei sozialer Phobie

                  Denkmuster ändern bei generalisierter Angststörung

                  Denkmuster ändern bei posttraumatischer Belastungsstörung

                  Denkmuster ändern bei Zwangsstörungen

                  Denkmuster ändern bei Hypochondrie

Schritt 4: Körperliches Training – so gewinnen Sie wieder Vertrauen in Ihren Körper!  

Atemtraining – den Körper durch die Atmung beruhigen

Entspannungstraining – viele Wege führen zum gleichen Ziel

Körperwahrnehmungsübungen: „Körperreisen“

         Konditionstraining – den Körper wieder fordern

                  Aktivitätsaufbau – das Leben zurückerobern

Schritt 5: Emotionales Training: Gefühle wahrnehmen und ausdrücken lässt sich lernen! 

                  Die Bedeutung der Gefühle

                  Nicht alles ist Angst – Gefühle differenzierter wahrnehmen

                  Gefühle zulassen – Unterdrückung führt zur Anspannung

                  Zwiespalt der Gefühle – der emotionale Konflikt wird körperlich ausgetragen

                  Gefühle ausdrücken und Beziehungen klären

Schritt 6: Selbstsicherheitstraining: werden Sie unabhängiger und selbstbewusster!

         Sich seiner selbst bewusst sein

                  Wünsche und Forderungen artikulieren – abgrenzen durch Nein Sagen

                  Sich aus verstrickten Beziehungen lösen

                  Vom Opfer zum Täter – handeln statt leiden

Schritt 7: Anti-Stress-Training: lassen Sie sich vom Alltagsstress nicht unterkriegen!  

                  Die wichtigsten Stressoren erkennen

                  Stress reduzieren heißt anders denken und anders handeln

                  Das Nichtstun üben

                  Umgang mit Stress – Tipps zur Stressbewältigung

Was Ihnen sonst noch helfen könnte

                  Psychotherapie - wenn Selbsthilfe nicht genügt

                  Medikamente - wenn Selbsthilfe und Psychotherapie nicht ausreichen

                  Gesunde Ernährung - den Körper stärken

                  Stationäre Behandlung - wenn ambulante Möglichkeiten versagen

                  Selbsthilfegruppen - Unterstützung durch Gleichgesinnte

                  Das Internet als neueste Hilfsmöglichkeit - anonyme Helfer

                  Rettungsmannschaft Familie oder gute Freunde - mit Unterstützung geht alles leichter

                  Anerkennung der eigenen Grenzen - es ist nicht alles machbar, doch vieles modifizierbar

Schlusswort

Literaturempfehlungen